Ihr Herz-Kopf-Trainer

Mein Werdegang

In frühen Jahren zog es mich zum Hochleistungssport (Leichtathletik). Ich gewann etliche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und gehörte der Nationalmannschaft an. Neben dem körperlichen Training gehörte selbstverständlich auch das Mentale Training dazu. So gewann ich erste Erkenntnisse über Entspannungstechniken und Mentaltraining – damit war der erste Schritt zu meinem heutigen Beruf getan.

Mit 19 Jahren gab ich meinen ersten Kurs (Autogenes Training).

Seit jeher interessiere ich mich für das Unterbewusstsein und das Thema ‚Stress‘. Neben dem ‚normalen‘ Studiengang Sport- und Touristikmanager absolvierte ich viele Ausbildungen (9 Monate bis 3 Jahre), um alles rund um Körper und Geist zu erlernen. Für die körperliche Ebene waren das ‚Gesundheitstrainer‘, ‚Massagetherapeut‘ und ‚Ernährungsberater‘; für die mentale Ebene absolvierte ich die Ausbildungen ‚Entspannungstherapeut‘, ‚Kinesiologie‘ („Three in one concepts“) und ‚Hypnose‘. Seit 15 Jahren nehme ich regelmäßig an Fortbildungen teil, um dem Thema ‚Stress‘ ganzheitlich gerecht werden zu können.

 

Interview

Frage: Herr Roese, sie sind Inhaber von PionierOne! Was steckt hinter diesem Namen? Wofür steht es?

Antwort: Ich führe die Menschen auf ihren eigenen, ganz persönlichen Königsweg. Gemeinsam mit jedem Klienten sind wir Entdecker; wir entdecken etwas Neues; wir sind Pioniere. Mit meinem „Werkzeugkasten“ mit den entsprechenden Inhalten wie beispielsweise die von mir neu entwickelten Methoden bin ich einzigartig. Sozusagen die Nummer eins. Genauso wie mein Klient als Nummer eins die Sitzungen verlässt. Daher PionierOne!

Frage: Sie sind ein Herz-Kopf-Trainer. Was hat es denn damit auf sich? Was verbirgt sich dahinter und was machen sie genau?

Antwort: Sie können vieles hinein interpretieren und mit dem meisten werden sie wohl auch Recht haben. Vor allem steht es aber für zwei Dinge: Erstens biete ich auf zwei Arten etwas für das Herz an; a) herz-kreislaufgerechtes Training und b) wird auch emotionaler Stress von mir angegangen. Beim Kopf geht es um verschiedene Arten von Stress über Schlafstörungen bis hin zu negativen Einstellungen dem Leben gegenüber. Zweitens ist es wichtig, dass ein Klient meine Inhalte nicht nur mit dem Kopf verstanden hat. Er muss es auch mit dem Herzen begreifen und erleben. Aber genauso natürlich umgekehrt: ein innigster Wunsch, der tief im Herzen verankert ist, muss für das Gehirn greifbar sein.

Frage: Sie sprachen von ihrem „Werkzeugkasten“. Was beinhaltet er? Womit arbeiten sie?

Antwort: Ich arbeite mit sehr viel Empathie, mit Zeit, die ich mir in den einzelnen Sitzungen lasse, und mit viel Vertrauen. In meinem „Werkzeugkasten“ habe ich eine große Anzahl von Tools – also Werkzeugen. Das geht über die Hypnose, die Kinesiologie über die klassische Stressbewältigung und Mentaltraining bis hin zur Mind-Machine und dem Biofeedback.

Frage: Was bedeutet es, wenn sie sagen, dass sie mit Vertrauen arbeiten?

Antwort: Das Vertrauen zwischen dem Klienten und mir und dem Vertrauen, welches ich dem Unterbewusstsein des Klienten zukommen lasse. Das Unterbewusstsein braucht häufig nur kleine Anstöße und weiß dann selbst, was zu tun und wie damit umzugehen ist. Mit dem Unterbewusstsein arbeite ich sehr gerne. Mit ihm sind viele Stressoren auszumerzen.

Frage: Was für Personen mit welchen Problemen kommen zu ihnen?

Antwort: Das sind Personen aus allen Altersgruppierungen und allen Schichten. Seit Mitte der 90iger arbeite ich bereits mit Kindern zusammen, die unter den verschiedensten Stresssymptomen leiden. Am häufigsten stehen diese in Verbindung mit der Schule; z. B. Prüfungsängsten, Lernblockaden und dergleichen. Natürlich kommen auch Erwachsene zu mir. Diese weisen Stresssymptome aus den Bereichen des Berufes wie auch des Privaten auf.

Frage: Arbeiten sie ausschließlich in ihrer Praxis in Einzelsitzungen mit ihren Klienten?

Antwort: Nein, nein, mitnichten. Meine Arbeitsfelder sind großräumiger. So arbeite ich mit Firmen zusammen. Dort biete ich ganze Firmenprogramme an. Mit Schulen arbeite ich auch schon seit vielen Jahren zusammen. Seit 2003 biete ich selbst entwickelte Kurse und Workshops für Schüler an; und an pädagogischen Tagen bilde ich den Lehrkörper fort. Zudem kommen Vorträge über verschiedene Themenfelder.

Frage: Wie sind sie zu ihrer Arbeit gekommen? Was sind sie für einen Weg gegangen?

Antwort: Einen langen Weg (lacht). Ursprünglich war ich auf dem Weg in einen üblicheren Job. Durch meinen Sport bin ich jedoch auf einen anderen Weg geraten. Wofür ich heute sehr dankbar bin. Als ehemaliger Deutscher Meister musste ich in der Jugendklasse nach einem Sieg gegen die europäische Spitze feststellen, dass es mehr als nur das körperliche Training gibt. Mir fehlte die Vorstellungskraft, tatsächlich der Schnellste zu sein. Mit diesem Gedanken habe ich in meinem Kopf einen Hebel umgelegt, der mir das Siegen unmöglich machte. So kam ich auf mentales Training. Naja, und dann kam Schritt für Schritt eine Ausbildung nach der anderen; gefolgt von verschiedensten Fortbildungen. Ich wollte immer tiefer in das Unterbewusstsein vordringen. Es ist hochspannend zu sehen, wie das Unterbewusstsein jemanden verändern kann und umgekehrt. Es war für mich während meiner zweieinhalb Jahre, die ich für den Deutschen Bundestag tätig war und für den ich auch schon kandidiert habe, äußerst interessant, diese Veränderungen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein festzustellen.

Frage: Gibt es abschließend noch einen Tipp, was sie uns bezüglich des Unterbewusstseins mit auf den Weg geben können?

Antwort: Das Unterbewusstsein weiß viel mehr als uns bewusst ist; daher sollten wir viel mehr auf unser Bauchgefühl hören.

 

Juli 2012

Meine Arbeiten

Mein Tätigkeitsfeld umfasst alle Altersstrukturen. Meine jüngste Klientin war bislang 6 Jahre und meine älteste 91 Jahre alt. Ich biete Einzelsitzungen, aber auch Seminare und Kurse für Gruppen an.

 

* Vor 15 Jahren habe ich die ersten „Kurzübungen“ kreiert. Das sind Übungen, in denen man sich in 45 – 60 Sekunden entspannen, fokussieren oder reseten kann.

* Zur Unterstützung des Schlafes, des Bekämpfens des Lampenfiebers und des besseren Lernens habe ich drei Hypnose-CDs aufgenommen.

* In einem Zeitraum von über 10 Jahren habe ich die ‚Stufen-Hypno-Entspannung‘ (SHE) entwickelt. Im Computer- und Handyzeitalter reagiert das Gehirn bei herkömmlichen Techniken wie dem Autogenen Training nicht immer wie gewünscht. Die SHE führt stufenweise in eine nachhaltige Entspannung und löst zugleich angestaute Altlasten. (Mehr dazu unter …)

* Im März 2014 habe ich mein erstes Buch ‚Lernen OHNE Stress‘ veröffentlicht. Es ist im Handel oder über mich zu erwerben.

* In meinen Vorträgen und Seminaren greife ich auch auf eigene Erfahrungen und Forschungsergebnisse zurück. So betreibe ich eigene Studien zurzeit arbeite ich mit 12- bis 21-Jährigen an meiner neuen Studie ‚Future-Brain‘. Hierbei geht es um die Konzentrationsfähigkeit und die Nutzung der unbewussten Informationsaufnahme in Beziehung zu PC und Handy.

* Derzeit arbeite ich an meinem zweiten Buch, welches 2017 veröffentlicht werden soll.