Ihr Herz-Kopf-Trainer


Interview

Frage: Herr Roese, sie sind Inhaber von PionierOne! Was steckt hinter diesem Namen? Wofür steht er?

Antwort: Ich führe die Menschen auf ihren eigenen, ganz persönlichen Königsweg. Gemeinsam mit jedem Klienten sind wir Entdecker; wir entdecken etwas Neues; wir sind Pioniere. Mit meinem „Werkzeugkasten“ mit den entsprechenden Inhalten wie beispielsweise die von mir neu entwickelten Methoden bin ich einzigartig. Sozusagen die Nummer eins. Genauso wie mein Klient als Nummer eins die Sitzungen verlässt. Daher PionierOne!

Frage: Sie sind ein Herz-Kopf-Trainer. Was hat es denn damit auf sich? Was verbirgt sich dahinter und was machen sie genau?

Antwort: Sie können vieles hineininterpretieren und mit vielem werden sie wohl auch Recht haben. Im Grunde steht es für einen Satz: Mit dem Herzen dabei, mit dem Kopf bei der Sache. Herz und Kopf müssen zusammenarbeiten.

Frage: Sie sprachen von ihrem „Werkzeugkasten“. Was beinhaltet er? Womit arbeiten sie?

Antwort: Ich arbeite mit sehr viel Empathie, mit Freude und mit einer Kompetenz, die aus der großen Anzahl von Ausbildungen, meinen Erfahrungen und eigenen Studien basiert. In meinem „Werkzeugkasten“ habe ich eine große Anzahl von Tools – also Werkzeugen. Das geht über die Hypnose, die Kinesiologie über die klassische Stressbewältigung und Mentaltraining bis hin zur Mind-Machine und dem Biofeedback.

Frage: Sie werden seit einigen Jahren als Mindsetting-Experte bezeichnet. Was bedeutet das?

Antwort: Jeder Mensch wird von seinen Gedanken gelenkt und geführt. Unsere Sicht- und Denkweisen sind in unserem Gedankenpalast eingebaut. Wenn wir etwas verändern oder erreichen wollen, müssen wir unseren Gedankenpalast, also unser Mindset, verändern. Das geht aber nicht so einfach mit einem neuen Glaubenssatz. Stück für Stück wird das architektonisch umgebaut.

Frage: Was für Personen mit welchen Problemen kommen zu ihnen?

Antwort: Das sind Personen aus allen Altersgruppierungen und allen Schichten. Jeder, der eine Veränderung herbeiwünscht kommt zu mir. Schüler mit Motivations- und Konzentrationsschwierigkeiten oder Lernblockaden oder gar Prüfungsängsten. Erwachsene, mit klassischen Stresssymptomen, Phobien, mit negativen Einstellungen zu Themen wie Erfolg oder Geld, Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, den großen beruflichen Durchbruch suchen, sich selbstständig machen wollen. Und viele andere mehr.

Frage: Arbeiten sie ausschließlich in ihrer Praxis in Einzelsitzungen mit ihren Klienten?

Antwort: Nein, nein, mitnichten. Meine Arbeitsfelder sind großräumiger. So arbeite ich mit Firmen zusammen. Dort biete ich ganze Firmenprogramme an. Mit Schulen arbeite ich auch schon seit vielen Jahren zusammen. Seit 2003 biete ich selbst entwickelte Kurse und Workshops für Schüler an; und an pädagogischen Tagen bilde ich den Lehrkörper fort. Zudem kommen Vorträge über verschiedene Themenfelder.

Frage: Wie sind sie zu ihrer Arbeit gekommen? Was sind sie für einen Weg gegangen?

Antwort: Einen langen Weg (lacht). Ursprünglich war ich auf dem Weg in einen üblicheren Job. Durch meinen Sport bin ich jedoch auf einen anderen Weg geraten. Wofür ich heute sehr dankbar bin. Als ehemaliger Deutscher Meister musste ich in der Jugendklasse nach einem Sieg gegen die europäische Spitze feststellen, dass es mehr als nur das körperliche Training gibt. Mir fehlte die Vorstellungskraft, tatsächlich der Schnellste zu sein. Mit diesem Gedanken habe ich in meinem Kopf einen Hebel umgelegt, der mir das Siegen unmöglich machte. So kam ich auf mentales Training. Naja, und dann kam Schritt für Schritt eine Ausbildung nach der anderen; gefolgt von verschiedensten Fortbildungen. Ich wollte immer tiefer in das Unterbewusstsein vordringen. Es ist hochspannend zu sehen, wie das Unterbewusstsein jemanden verändern kann und umgekehrt. Es war für mich während meiner zweieinhalb Jahre, die ich für den Deutschen Bundestag tätig war und für den ich auch schon kandidiert habe, äußerst interessant, diese Veränderungen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein festzustellen.

Frage: Gibt es abschließend noch einen Tipp, was sie uns bezüglich des Unterbewusstseins mit auf den Weg geben können?

Antwort: Das Unterbewusstsein weiß viel mehr als uns bewusst ist; daher sollten wir viel mehr auf unser Bauchgefühl hören. Und sollte uns etwas in unserem Leben nicht gefallen, dann schaffen sie sich neue Gedanken.